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Deutsches Reich 1872 - 1945
Jürgen Schultze

                               
   
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Briefmarken ab 15 % vom aktuellen Michel-Katalogpreis bei Briefmarken-Schultze kaufen zu können ist kein Lockangebot sondern Tatsache. Briefmarken-Schultze will das Sammeln von Briefmarken unter anderem durch faire Preise und der Abgabe von Briefmarken in Premium-Qualität einer breiteren Masse zugänglich zu machen. Die Beschaffung von Briefmarken unterliegt den Schwankungen des Briefmarken - Marktes. Briefmarken der Jahre 1942 - 1945 ( Ausnahme Katalognummer 909 - 910) haben einen nicht so hohen Briefmarken-Katalogwert. Im Michel-Spezialkatalog 2010 konnten sich gerade die ungebrauchten Briefmarken bis hin zur 909-910 (Ungebraucht 20,- EUR und Plattenfehler mit 33 % vom postfrischen Katalogwert - Beispiel 909 I ** 180,- ungebraucht * 59,00 EUR) einer Aufnahme in dem Katalog und vor allem einer deutlichen Wertsteigerung erfreuen.

Es ist sehr schwer Briefmarken in Premium Qualität aus den Jahren 1942 - 1945 zu finden. Briefmarken-Exemplare in denen die Zähnung, der Gummi, die Zentrierung des Druckes der Briefmarke, die frische der Farbe eine herausragende Qualität aufweisen sind echte Raritäten. Versuchen Sie selber mal Briefmarken, die diese Anforderungen erfüllen zusammen zu stellen oder zu beschaffen. Sie werden garantiert feststellen wie schwer und aufwendig das ist. Mit zunehmenden Kriegseinwirkungen auf die Rohstofflage und Produktionsstätten verschlechterte sich die Qualität der Briefmarken zunehmend. Farben und Klebstoffe sowie sogar Sprengpulver wurden enorm gestreckt. Das Papier nahm an Qualität ab, da Zellstoff zur Mangelware wurde. Zum Beispiel findet man ab 1944 schon mal öfters unschöne Einschlüsse im Papier der Briefmarken. Der Gummi weist häufig helle Flecken auf. Auch die Qualität der Ausführung nahm ab, da mit zunehmenden Kriegsdruck auf die Bevölkerung ein Schwund an deutschen Fachkräften in den Produktionsstätten eintrat. Diese Fachkräfte wurden entweder in Rüstungsbetriebe versetzt oder an die Front als Soldaten eingesetzt. Der Fachkräfteschwund wurde zu Hause durch Fremdarbeiter ersetzt. Aufgrund dessen ließ die Qualität der Produktion von Briefmarken nach. Im Sinne des "Totalen Krieges" ging man ab Juli 1944 daran die Reichspost an die Erfordernisse der totalen Kriegsführung anzupassen. Im August 1944 überlegte man bei Erörterungen über Vereinfachungsmaßnahmen bei der Reichspost hier unter anderem die Herausgabe von Sonderbriefmarken und Sonderstempel zu streichen. Nur der Einwand des Postministeriums, dass die Briefmarkenzuschläge aus den Sonderpostwertzeichen dem Kulturfond des Führers zuflossen, ließ die Sonderpostwertzeichen-Produktion bis Ende des Krieges aufrecht erhalten. Keiner wagte sich an die Reduzierung der Einnahmen der Geldschatulle Hitlers. Somit weisen alle Sonderpostwertzeichen des Dritten Reiches aus den Jahren 1943 - 1945 jeweils erhebliche Zuschläge auf. Die letzten beiden Briefmarken 909 - 910 von 1945 weisen einer Nominale von 12 Rpfg noch einen Zuschlag von je 38 Rpfg auf. Das sind das über 3 fache des nominalen Wertes mit dem man zusätzlich 3 Fernbriefe befördern konnte.

Weil es schwierig ist Briefmarken in Premium Qualität aus den letzten Jahren des dritten Reiches zu besorgen kann es vorkommen, dass diese Briefmarken nicht zu 15 % vom Katalog-Wert angeboten werden können. Sie kosten dann durchaus mehr. Beachten sie bitte hier die Tatsache, dass einige Briefmarken in Premium Qualität durchaus unterbewertet sind. Im Katalog wir deutlich darauf hingewiesen, dass eine überdurchschnittliche und eine selten anzufindende Erhaltung eine deutliche Preisnotierung rechtfertigt. Jürgen-Schultze trägt dem keine Rechnung in seiner Preisgestaltung. Es sei jedoch erwähnt. Und in der Bewertung einer Briefmarke sieht ein Katalog Aufpreisaufschläge bei Premium oder Luxusware vor. Legt der geschätzte Briefmarken-Sammler all diese Argumente in eine Wagschale, dann ist das Angebot von Jürgen Schultze sehr attraktiv. Bücher und Kataloge über die Philatelie unterliegen der Buchpreisbindung und können so nicht rabattiert angeboten werden.

Im Briefmarken Shop findet unser Briefmarkenfreund selbstverständlich alle gängigen Briefmarken-Kataloge sowie philatelistisches Zubehör und Fachliteratur zur Philatelie. Und all dies zu interessanten Konditionen. Unser Devise gilt "Qualität zu fairen Preisen". Briefmarken-Schultze und die Internetplattform "German-Reich" etablieren sich unaufhaltsam zum Marken-Namen in der Briefmarken-Szene. Der Briefmarken Shop von German-Reich mit seinem aufwendigen Angebot an Briefmarken, Belege, Briefe, Ganzsachen, Privatpostkarten, Propagandakarten aus der Zeit Deutsches Reich 1872 - 1945 - und dies alles zu einem Kaufpreis ab 15 % vom aktuellen Michel-Katalogpreis -, lädt Sie auf das herzlichste zum stöbern ein.

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Briefmarken-Schultze (Fa. Jürgen Schultze) und das Web-Projekt German-Reich zeugen seit 2004 von einer erfolgreichen Symbiose - Dem Briefmarken Internet Handel mit Briefmarken des Spezialgebietes Deutsches - Reich 1872 - 1945 und der geschichtlichen Forschung sowie Aufklärung. Briefmarken-Schultze konditioniert seinen Briefmarken-Shop bei www.german-reich.de im sechsten Jahr in Folge mit verstärktem Augenmerk auf die Bedürfnisse seiner Kunden, dem Briefmarken-Sammler.

Historische Hintergründe über die Deutsche Briefmarke

Jede Briefmarke gibt dem ambitioniertem Sammler und Betrachter Anlass, mehr über den Zeitgeist und die Hintergründe, die zum Zeitpunkt einer Briefmarken Ausgabe bestanden haben zu erfahren. German-Reich als privat angelegtes Forschungsprojekt tritt hier nun in den Vordergrund und will geschichtliche sowie postalische Zusammenhänge reflektieren und auch aufklärend wirken. Die derzeitigen Forschungsergebnisse geben interessante Erkenntnisse und Anregungen zur Geschichtsbetrachtung des Deutschen-Reiches. Die Briefmarke hat damals und heute eine große Wirkung als Werbe- und Propagandaträger. Die Vielfalt ihrer Möglichkeit bei den unterschiedlichen Anwendungen wie zum Beispiel auf Briefen, Gedenkblättern, Ersttagsbelegen, Anlassbelegen und Propagandabelegen ist fast als atemberaubend einzustufen. Die Entwertung der Briefmarke durch Stempel gibt einem Staat, Regierung oder einem Unternehmen eine zusätzliche Möglichkeit Werbe-, Hinweis, Aufruf und Propaganda-Botschaften auf der Briefmarke und dem Brief, Beleg, Blatt, und Propaganda-Belegen zu lancieren. Diese Botschaften werden national und international gelesen. Und zwar vom Absender, dem Empfänger, aber auch von den Postbeamten und Postbeamtinnen und allen, die mit einer Postsendung in Verbindung kommen.

Erst die Nationalsozialisten in Deutschland erkannten diese immensen und billigen Vorteile die eine Briefmarke und deren Drumherum wie Briefe, Karten, Telegramme, Gedenkblättern und Propagandakarten ergab. Die Briefmarke war nicht mehr nur ein Kunstwerk. Vielmehr wurde die Briefmarke zum Träger einer Botschaft - Bei den Nazis wurde die Briefmarke sogar zum Verkünder völkischen Gesinnung und Verherrlichung Hitlers instrumentalisiert. Und man verdiente aufgrund des Regen Sammlerinteresse sehr viel Geld mit den Briefmarken in Form von Sonderpostwertzeichen und Sonderpostbelegen versehen mit Sonderpoststempel. Insbesondere Adolf Hitlers Kulturfond wurde immer mehr mit den Einnahmen aus den Sonderpostwertzeichen gespeist.

Ohne Briefmarken in Form von Sonderpostwertzeichen zum Thema Zeppelin und Briefpost versehen mit Sonderstempeln, hätte zum Beispiel die Zeppelinwerft nicht überleben können. Die hierzu verausgabten Sonderbriefmarken und besonderen Zeppelinbelege verhalfen der Zeppelinwerft zu überleben. Mit den Fahreinnahmen, welche die Zeppelingesellschaft für die Fahrten mit LZ 127, LZ 129 und LZ 130 zwischen den Kontinenten und den Fahrten in Deutschland einnahmen konnten die Zeppeline alleine nicht finanziert werden. Selbst der Kulturfond des "Führers (1933 - 1945) konnte sich enorm über die Verkäufe von Briefmarken sowie dem Block 7, Block 8, Block 9 und Block 11 finanzieren. Als zum Ende des Krieges eine extreme Materialknappheit in Deutschland herrschte wurden Briefmarken alleine unter dem Aspekt, dass der Kulturfond des "Führers" finanziell durch den Verkauf von Briefmarken aufgestockt werden konnte, noch verausgabt. Das mündete in die Ausgabe der Michel Nr. 909 und 910, die so genannte Parteiformationen SA und SS.

Schaut der Briefmarken Sammler sich die Briefmarken aus der Zeitepoche Deutsches - Reich 1933 - 1945 genau an, dann kann man anhand der Motive der Briefmarke die Biographie sowie die Stimmung in der sich das Dritte Reich und das folgende Großdeutsche Reich befand, genau ablesen. Ab dem Anschluss Österreich an das Deutsche Reich 1938 hat Adolf Hitler den Gebrauch der Bezeichnung "Drittes Reich" verboten. An dessen Stelle kam die Bezeichnung Groß-Deutschland oder Großdeutsches-Reich. Wie zuvor erwähnt wurde gerade ab dem dritten Reich oder in der Nazizeit, also von 1933 - 1945 die Briefmarke von den Machthabern politisch als Propagandamedium entdeckt und weiter instrumentalisiert. Zur Zeit der so genannten Weimarer Republik Deutsches Reich 1919 - 1923 gab es diese Erkenntnis noch nicht. Die Briefmarken vor der Nazizeit waren in der Regel recht einfach gehaltene Kunstwerke ohne eine große politische Thematik. Trotzdem wurde diese Briefmarke auch mit dem Aufdruck "Deutsches - Reich" versehen. Die ersten repräsentativen Briefmarken kamen zur Kaiserzeit um 1900 heraus. Diese Briefmarken erhielten den einen Wert Aufdruck und die Bezeichnung Reichspost.

Deutsches Reich 1 RM Briefmarke um 1900

Reichspostamt Berlin Michel Nr. 63

In der Kaiserzeit Deutsches Reich 1900 gab es ab der Germania Ausgabe große Briefmarken zu 1 RM, 2 RM, 3 RM und 5 RM. Lesen Sie mehr zu den Briefmarken Deutsches Reich bitte hier.

www.german-reich.de präsentiert im Web-Projekt weitere Themen zur Geschichte und Hintergründe des Deutschen Reiches und entwickelt selbstgestellte Ziele mit Hilfe dieser Plattform weiter. Ein Ziel ist die Erforschung der Historie des "Deutschen-Reiches" aus philatelistischer Sicht sowie die Reflektierung von Ergebnissen und Aufklärung über das Deutsche-Reich. Zurzeit ist das Nazi-Reich und die Weimarer Zeit des Deutschen-Reiches im Fokus der Forschung.

Der Bericht der Neuen Reichskanzlei dient als ein Beispiel dafür, inwieweit die Nazis die Architektur nutzen wollten um Menschen zu manipulieren und einzuschüchtern. Es gibt keine genaue Bezeichnung dieser Architektur. Man kann sie jedoch als eine angestrebte Einschüchterungsarchitektur definieren. Diese Einschüchterungsarchitektur der Nazis fand in der Gestalt und Vollendung der Neuen Reichskanzlei in Berlin ein grausame Manifestation. German-Reich reflektiert unter anderem anhand von Farbbilder (Eigene Sammlung an Karten und Büchern von 1939 - 1945) jene Form von Architektur und den Größenwahn, dem der damalige Herrscher Adolf Hitler sowie sein Stararchitekt Albert Speer unterlagen. Solche Farbbilder oder andere Bilder über das Deutsche Reich im Original zu erlangen ist kostenträchtig. Aus diesen Gründen finanziert sich das Projekt German-Reich unter andem durch den Ankauf und Verkauf von Briefmarken. Das übernimmt die Fa. Jürgen Schultze.

Ein weiters Ziel von Briefmarken-Schultze ist die Positionierung des Internet Briefmarken-Shop von (Fa. Jürgen Schultze briefmarken-schultze@web.de). Selbstverständlich wird Briefmarken- und Sammlerzubehör angeboten sowie Briefmarkenkataloge und Briefmarken- und Sammlerspezifische Literatur.

www.german-reich.de reflektiert weiterhin kostenlose Tipps über das Sammeln von Briefmarken, Belege, Propagandakarten, Privatpostkarten, Ganzsachen und sonstiger Briefmarken-Belege. Briefmarken- oder Philatelistische Erzeugnisse eignen sich als hervorragende Zeitzeugen. Hierzu gehören auch die stets zu jeder Epoche gebräuchlichen Briefmarken, Ganzsachen, Privatpostkarten, Postkarten, Gedenkblätter, Feldpostkarten, Propagandakarten, Sammlerbriefe und Belege.

 

Wie entstand die Idee zum Projekt German-Reich?

Das Deutsche Reich oder das von den Amerikanern genante German-Reich bewegt seit Jahrzehnten die Gemüter von Jung und Alt. Insbesondere das "Dritte Reich" hat zu vielen Mythen, Unstimmigkeiten und viel Streit beigetragen. Das "Dritte Reich" wird auch als Nazizeit und deren Machthaber als Nazi bezeichnet. Im Ausland ist der Ausspruch "Du bist ein Nazi" öfters anzutreffen als in Deutschland. Noch heute sind viele Amerikaner der Ansicht, dass alle Deutschen nach wie vor Nazis sind. In unserem Sprachgebrauch hat sich das Wort "Neonazis" für die unverbesserlichen "Neuen Nazis" unserer Zeit eingebürgert. Gerade um die Nazizeit ranken sich viele Rätsel. Viel Geheimnisvolles wird der einen oder anderen Epoche des Deutschen Reiches nachgesagt. Das Projekt German-Reich wird Erkenntnisse reflektieren, welche eine Vielzahl von Menschen ansprechen wird. Hierzu nutzt German-Reich eine Arten-Vielfalt an Zeitzeugnisse und Zeitdokumente z. B. aus der Philatelie, den Briefmarken, Briefen und Belegen, der Literatur, der Presse sowie Ganzsachen, Ansichtskarten und Fotografien. Ton- und Filmdokumente ergänzen das Recherchenmaterial. Mittlerweilen haben sich hunderte von Bilder und Bücher angesammelt. Ein Schwergewicht an historischem Material von German-Reich ruht auf philatelistische Erzeugnisse. Ein Brief und dessen Inhalt, ergeben oft sehr interessante Anhaltspunkte. In letzter Zeit werden Zeitzeugen-Aussagen von Zeit-Zeugen archiviert.

Warnung vor dem Nazi oder "Kleinen Hitler"!

Was Deutschland, das Deutsche Reich, das Dritte Reich, das Nazi Reich, das Nazi Regime, was das alles bedeutet versucht der Autor auseinanderzuflechten und zu erklären. Zum Beispiel hat nach dem Anschluss Österreichs im Jahre 1938 an das "Dritte Reich", welches bei der Machtübernahme der Nazis in deren Propaganda- und Hetzschriften wirklich "Drittes Reich" genannt wurde, dieses "Dritte Reich" hat da auch gleich wieder aufgehört zu existieren. Fortan wurde vom Großdeutschland gesprochen. Briefmarken wurden jetzt mit Großdeutschland bedruckt. Es war verboten "Das dritte Reich" als das zu erwähnen.

Der Autor dieser Zeilen geht hin und befragt ältere Menschen wie sie die Nazizeit und die Nazis erlebt haben. Wie haben sie den damaligen Nazi erlebt. Leider hört man auf dem Lande und auch in manchen Städten immer noch, dass viele Menschen die Zeit von 1933 - 1945 als etwas Gutes empfunden haben. Adolf Hitler hätte die Autobahnen gebaut (Was in Wirklichkeit so Geschichtlich betrachtet nicht war - Es war die pure Ausbeutung vieler Arbeiter zu extrem niedrigen Löhnen und erst recht nicht die Idee von Adolf Hitler), man sei unter den Nazis zumindest sicher gewesen. Sicher vor Kriminalität vielleicht.

Der Deutsche oder Bürger war nicht sicher vor Bespitzelung durch Nazi Chargen, der Polizei, Gestapo oder SS. Regimfeindliche Reden - und man war sehr schnell regimefeindlich- führten geradezu in das KZ. Das es Konzentrationslager gegeben hat, nun das wussten alle Deutsche. Hieß es doch eher "Vorsicht was Du sagst, sonst kommst Du ins Kz", als die Parole: "Feind hört mit". Göring erließ einen Erlass indem es einem Deutschen Bürger verboten war, sich durch Krankheit zum Beispiel Depressionen, Angstpsychosen - bedingt durch alliierte Luftangriffen - der Volksgemeinschaft zu entziehen. Im Klartext: "Ein Deutscher Volksgenosse durfte keine Angst vor Bombenangriffe auch der schwersten Art haben".

Vor 1933 galt der Arbeiter nichts, aber als Hitler an die Macht kam, da galt der Arbeiter etwas berichten mir viele alte Menschen. Ich behaupte man schaue sich den Preis dafür an. Über 60 Millionen Tote und unzählige Millionen an Kriegsgeschädigte. Von Anfang an wurde der Arbeiter für Hitlers Krieg eingesetzt. Um 1939 brüstete Adolf Hitler sich damit, dass die Rüstung nun 90 Milliarden Reichsmark oder 1,125 Billionen EUR nach heutiger Kaufkraft verschlungen hätte. Was hätte man dafür für soziale Einrichtungen einrichten und bauen können.

Manche älteren Menschen wünschen sich einen "Kleinen Hitler" wieder. Ich halte diese Aussage für sehr schwerwiegend und für falsch. Auch Herr von Papen oder Alfred Hugenberg der seit 1928 Parteivorsitzen der Deutschnationale Volkspartei war, dachte daran Adolf Hitler zu zähmen. Wir haben ihn im Griff, er ist von allen Seiten eingekreist. Viele nahmen Adolf Hitler nicht voll. Selbst der Reichskanzler Kurt Schleicher gab vor Journalisten beim Abendessen am 13. Januar 1933 bekannt, dass er ich interpretiere mal Hitler nicht in der Regierungsverantwortung als Reichskanzler sieht. Hitler hätte Herrn von Papen um das Wehr- und Innenministerium gebeten und habe doziert wie er als Wehrminister vorgehen wolle. Er wolle nach der Übernahme alle Wehrstandorte besuchen und überall Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften getrennt sprechen. Dass dies Ansinnen von Hitler Sinn macht wird hier in diesem Projekt noch erklärt werden. Schleicher jedoch meinte, da Adolf Hitler wüsste, das Hindenburg ihm niemals den Posten des Wehrministers überlassen, würde Hitler nicht wissen was er wolle. Hindenburg würde das und dies nicht zulassen. Auszug dem Moskauer Dokument vom 14.1.1933, Seite 247 ff aus dem Buch Hitlers Weg zur Macht von Henry Ashby Turne, 1996 Luchterhand Literaturverlag GmbH München). Wie sehr sich Schleicher irrte sehen wir darin, dass Hindenburg Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler ernannte. Adolf Hitler installierte sofort sein Nazi Regime.

Denn am 29. Januar 1933 überredeten Oskar von Hindenburg, Otto Meißner, Alfred Hugenberg und Herr von Papen Hindenburg Adolf Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler zu machen. Herr von Papen belog den alten Greis auf das "Schlimmste". Ende Januar 1933 wurde Hugenberg in der von Hitler gebildeten Regierung Wirtschafts- und Ernährungsminister. Hugenberg träumte von einem übermächtigen Ministerium, brachte den Ausspruch ins Leben "Sozial ist, wer Arbeit schafft". Dieser Spruch wird wieder nur den Nazis unterstellt, sie stammt aber eindeutig aus der Zeit vor den Nazis und von Alfred Hugenberg. Der Propaganda Slogan "Sozial ist, wer Arbeit schafft", stammt eindeutig von Alfred Hugenberg, der im Auftrag und mit dem Geld der Schwerindustrie einen Medienkonzern gegründet hat. Dieser Medienkonzern publizierte Organe im Sinne Hugenbergs nach national-konservative bis reaktionär-antirepublikanische Auffassungen. Sie gaben Alfred Hugenberg großen Einfluss auf die öffentliche Meinung. Alfred Hugenberg und Adolf Hitler haben zusammen mit anderen die so genannte Harzburger Front gebildet, die sich den bedingungslosen Kampf gegen die Weimarer Republik auf die Fahnen geschrieben hat.

Als jedoch der "Kleine Hitler" am 30. Januar 1930 an die Macht kam und zum Reichskanzler vereidigt wurde, da vertraute sich Alfred Hugenberg in der Art einem Freund an:" Ich habe gestern die größte Dummheit meines Lebens gemacht: Ich habe mich dem größten Demagogen der Weltgeschichte verbündet". (Zitat Seite 238 ff aus dem Buch Hitlers Weg zur Macht von Henry Ashby Turne, 1996 Luchterhand Literaturverlag GmbH München). Die Allianz mit Adolf Hitler hielt nur 5 Monate vom 30. Januar bis Juni 1933. Rücktritt Juni 1933. Bis 1945 war er Mitlied der Reichsregierung, besaß jedoch keinen größeren Einfluß auf die Regierung mehr.

Die Beschaffung von Unterlagen kostet sehr viel Geld. Die Auswertung nimmt viel Zeit in Anspruch. So geschehen mit unserem Bericht über die Neue Reichskanzlei. Die Existenz der "Neuen Reichskanzlei" dem einzigen fertig gestelltem Bau aus der Welthauptstadt "Germania" - ehemals Reichshauptstadt Berlin - von Professor Albert Speer errichtet und konzipiert, weilte ja nicht lange. Gerade mal rund 5 Jahre stand die Neue Reichskanzlei in der Vossstraße in Berlin. Sie stand im Nachhinein betrachtet wie ein Vorbote für einen unrealistischen, damaligen Größenwahn und reflektierte ein Verschwendertum an Staatsgeldern in Höhe von fast 90 Millionen Reichsmark oder 1,125 Milliarden EUR nach heutiger Kaufkraft, zu einer Zeit als die Staatsfinanzen schon nicht mehr als stabil galten. Es drohte der Staatsbankrott. 1937 soll Adolf Hitler geäußert haben, dass die Staatskasse leer sei und er sich wohl auf einen europäischen Raubzug begeben müsse. Ab Ende 1939 setzte er dies mit Begin des zweiten Weltkrieges um. 18-20 Millionen Wehrmachtsangehörige waren am Krieg beteiligt. Nicht alle waren an den Verbrechen gegen die Menschheit beteiligt - wenn man einmal die Verpflegungstruppe, die Transporteure oder die Bürokratin ausklammern will - aber es blieben immerhin noch genug übrig: Jene die die Exzesse und die schrecklichen Morde, den Krieg überhaupt wegen irgendwelcher Führerbefehle, gedankenlos einfach ausführten.

Bei der Fragestellung Verbrechen gegen die Menschheit oder nicht müssen wir stets beachten: Nicht die osteuropäischen Länder und nicht die Sowjetunion haben das Nazireich überfallen, sondern Hitler-Deutschland - mit seiner Wehrmacht - hat Europa heimtückisch überfallen und diesen Krieg gegen wehrlose Menschen geführt. Viele wollen es immer noch nicht wahr haben, dass von der Wehrmacht mehr Verbrechen ausging als von irgend einer anderen Armee zu dieser Zeit. Somit darf hier auch nicht von einem Krieg die Rede sein, sondern von einem der hinterlistigsten und blutrünstigsten Vernichtungs- und Raubzüge in der Weltgeschichte überhaupt. Noch heute leiden Millionen von Menschen unter diesen Auswirkungen. Die Zeit des Nazireich und dessen Entstehung darf nicht vergessen werden. Denn solch eine Form eines totalitärem Systems darf sich nie mehr wiederholen. Es gab schreckliche Kriegs-Verbrechen, Raub- und Vernichtungszüge. Es hat unzählige Exzesse an unschuldigen Menschen gegeben; und es gab - unleugbar - Deportationen, Vergasungen, die Vernichtung von 6 Millionen Juden! Und darin befleißigte sich die Wehrmacht ebenso, wie die Wissenschaft, die Justiz, die Medizin. All dieses geschah - und viele berufen sich gerne darauf - auf Führerbefehl, und - schlimm genug - diese Verbrechen geschahen allesamt im Namen der Deutschen.

Was Deutschland, das Deutsche Reich, das Dritte Reich, das Nazi Reich, das Nazi Regime, was das alles bedeutet versucht der Autor auseinanderzuflechten und zu erklären. Zum Beispiel hat nach dem Anschluss Österreichs im Jahre 1938 an das "Dritte Reich", welches bei der Machtübernahme der Nazis in deren Propaganda- und Hetzschriften wirklich "Drittes Reich" genannt wurde, dieses "Dritte Reich" hat da auch gleich wieder aufgehört zu existieren. Fortan wurde vom Großdeutschland gesprochen. Briefmarken wurden jetzt mit Großdeutschland bedruckt. Es war verboten "Das dritte Reich" als das zu erwähnen.

Deutsches Reich Briefmarke 908

Deutsches Reich Michel Nr. 908 zum Vergrößern klicken

Die Bezeichnung Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation (Sacrum Imperium Romanum Nationis Germanicae) wurde seit dem 15. Jahrhundert verwendet, und sollte wahrscheinlich die kulturelle deutsche Vorherrschaft im Reich ausdrücken. Im Jahre 1804 nahm der deutsche Kaiser Franz II. von Habsburg den Titel "Kaiser von Österreich" an, und legte am 06.08.1806 nach Gründung des Rheinbunds die deutsche Kaiserkrone nieder. Damit endete das Heilige Römische Reich Deutscher Nation.

Im philatelistischem Zeitrahmen von 1872-1945 war das Deutsche Reich unter anderem von Fürst Bismarck geprägt, welches 1871 siegvoll die Franzosen niederwerfend demütigte. Das Wilhelminischen Kaiserreich mündete in dem ersten Weltkrieg von 1914 - 1918. Dann begann nach einer Zeit der Revolutionen und Unruhen die Weimarer Republik (Auf den Briefmarken, Münzen und Banknoten stand Deutsches Reich), welche schlussendlich im Dritten Reich oder dem Nazireich mündete.

Vor all dem setzte sich Deutschland aus einem Vielvölkerstaat zusammen. 1849 bestand Deutschland aus 35 Fürstentümern. Deutschland litt bis zur Wiedervereinigung von 1990 immer unter dem fast chronischen Zwang eine "Einheit" zu sein. In der Nacht zum 3. Oktober 1990 feierten tausende Menschen vor dem Reichstagsgebäude in Berlin den Beitritt der DDR zum Bundesgebiet. Damit war die staatliche Einheit Deutschlands, die durch das Nazireich und seinen Untergang zweigeteilt war, nach 45 Jahren wiederhergestellt. Heute, im September 2005, scheint die "Einheit" Deutschlands wieder ein Thema zu werden. Waren es früher die Baden oder die Preußen, sind es heute die "Wessis" oder die "Ossis". Dabei war es mal alles eine Zeitlang ein sogar flächenmäßig betrachtet, großes Reich. Ost und West, Ost-Preußen, Pommern und was für deutsche Lande noch alle, sie waren Deutschland.

Der Weg zu einem "Einigen Deutschland" war und ist Steinig. Dieser nicht unter unserem Dachbegriff "German-Reich" genannte Vielvölkerstaat, hatte ab ca. 1830 immer ein Bestreben, ein geeintes Reich zu sein. Bis zum Zeitpunkt einer Teileinheit, gab jeder deutsche Staat eine Vielfalt an eigene Briefmarken, Ganzsachen und philatelistischer Belege heraus. Die Ausgabe erster philatelistischer Einheitsausgaben geht auf eine Kabinettorder vom 27.04.1871 zurück. Diese wurde erst zum 01.01.1872 mit einer Briefmarkenausgabe, der Brustschild-Ausgabe umgesetzt. Voran gegangen war der preußisch deutsche Sieg über Frankreich 1870/71 und die hieraus erfolgende Kaiserproklamation am 18.01.1871.

Diese Kaiserproklamation fand 2 Tage vor der Reichsgründung im Feindesland statt. Bei der Kaiserproklamation nutzten die Deutschen die historische Kulisse des Spiegelsaals von Versailles. Die Franzosen fühlten sich durch diesen Akt gedemütigt. Nach diesem Akt rückte Deutschland in die Nähe eines Einheitsstaates. Denn die süddeutschen Staaten waren während der militärischen Auseinandersetzung mit Frankreich dem Norddeutschen Bund beigetreten und hatten damit den Weg für die deutsche Reichseinigung freigemacht. Der bayerische König Ludwig II. hat sich nach einigen Zugeständnissen Bismarcks bereit erklärt, den preußischen König Wilhelm als Deutschen Kaiser anzuerkennen. Auf Wunsch Wilhelms fand die Kaiserproklamation am 170. Jahrestag der Erhebung des Kurfürsten von Brandenburg zum König in Preußen statt.

Zu unserem German-Reich Projekt gesellten sich Definitions-Begriffe wie das Bismarcksche Reich, das Wilhelminische Reich, die Weimarer Zeit und das Nazireich. Das Reich Bismarcks verschaffte dem German-Reich zwei Jahrzehnte lang diplomatische Überlegenheit. Bismarck wurde von anderen Staaten sehr oft um Rat oder um eine Vermittlerrolle bei Konfliktlösungs-Bestrebungen gebeten.

Das Wilhelminische Reich eruierte den ersten Weltkrieg von 1914 - 1918. In dieser Zeit entfachte sich ein deutscher Imperialismus, der sich in der Vereinnahmung von Kolonien in orgiastischer Brachialgewalt ergoss. Der deutsche Kaiser ahmte den Briten nach und ließ eine Flotte bauen, welche die größte Flotte war, die Deutschland je besessen hatte. Selbst das Nazireich mit seinem ständig propagierten Drang nach Raum für sein Volk, war nicht in der Lage, solch eine Flotte zu bauen. Gerade das letztere wird auch als das Dritte Reich bezeichnet. In der Philatelie und dem gesamten ökonomischen Bereich trat das Nazireich formal als Deutsches Reich auf.

Dem dritten Reich oder dem Nazireich wird eine ausgeklügelte Integration der Propaganda in das deutsche Postwesens nachgewiesen. Viele politische, ökonomische und ökologische Ziele des dritten Reiches wurden über Stempel, Postkarten, Ganzsachen sowie Briefmarken eingehend angekündigt. Diese Masche ist jedoch nicht nur dem dritten Reich oder Nazireich nachzusagen. Das Projekt "German Reich" verfügt über philatelistische Belege aus dem ersten Weltkrieg, welche in der Art und bezweckten Wirkung, genauso aus der Feder Goebbels, dem Propagandaminister des Nazireiches (1933 - 1945), stammen könnten. Die deutsche Philatelie entpuppt sich als ein zusätzliches, aussagefähiges Instrument. Das Projekt German-Reich verfügt über Bücher, Filmdokumente oder andere Quellen der jeweiligen Zeit. Mit Ihren Briefmarken, Ganzsachen, Telegrammen und Stempeln reflektiert die Post den Zeitgeist, der zu jener Zeit vorhanden war. Wir betrachten im Projekt German-Reich folgende Zeiträume:

1800 - 1871 Reichsfindungs-Zeit
1871 - 1900 Bismarcksches Reich
1900 - 1918 Wilhelminisches Reich
1919 - 1933 Deutsches Reich mit Weimarer Republik
1933 - 1945 Drittes Reich oder Nazireich

Das Projekt German-Reich ist auf mindestens 10 Jahre ab Mai 2005 angelegt. Die Projektleiter von German Reich wissen noch nicht genau, wohin die Reise der "Erkenntnis" geht. Fakt ist, dass "German-Reich" offen und ehrlich das Zeitgeschehen um das Kaiser-Reich, dem Nazireich oder dritten Reich wiedergibt. German-Reich ist daran gelegen, ein breites Spektrum an "Interessenten" und "Sammler" zu erreichen.

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