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Einschüchterungsarchitektur "Neue Reichskanzlei"Kaum ein anderes Gebäude und Bauvorhaben der Nazi-Zeit oder der Zeit im dritten Reich ist so von einem Gespinst an Lügen, Mythen und Verklärungen umgeben wie die ehemals "Neue Reichskanzlei" in Berlin. Die "Neue Reichskanzlei" ist der einzige fertig gestellte Bau der von Adolf Hitler erträumten Welthauptstadt Germania. Ihr Baustil lässt sich in die Reihe der "Einschüchterungsarchitektur" einreihen. Fast alle Bauten der Nazis dienten dem Zweck überdimensional und maßlos zu wirken. Der Mensch sollte beeindruckt, ja eingeschüchtert werden. Einige dieser Bauten sollten die Menschen das "Fürchten lehren" wie Adolf Hitler verschiedene Gebäude seiner Welthauptstadt Germania selber kommentierte. Im Detail der Architektur, also der Möbelarchitektur, insperierten Adolf Hitler die Intarsienarbeit an seinem Schreibtisch - Ein Schwert wurde in der mittleren Intarsienarbeit aus der Scheide gezogen - in der Art, dass die diplomaten die vor ihm sitzen würden durch das Symbol des gezogenen Schwertes gleich das Fürchten lernen müssten. In ihren Lackschuhen sollten sie rutschend, denn der Marmorboden war sehr glatt - zu ihm, den Führer kommen und dann vor seinem Schreibtisch das Fürchten haben. Das war die kranke Vision eines skrupellosen Psychopaten und Verbrechers den die Welt je erlebt hat. Die Wohn- und Arbeitsstätte des Diktators Adolf Hitler war dazu ausersehen, den Nazi-Staat zu repräsentieren, in einer Zeit in der der Staatsbankrott drohte und der Raubzug durch Europa (1937) beschlossene Sache war. Das Tempo der Bauarbeiten und die Pracht der "Neuen Reichskanzlei" sollten der Welt einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit und der kulturellen Überlegenheit Großdeutschlands geben. Der architektonische Entwurf der "Neuen Reichskanzlei" stammte von Albert Speer, der in seinen Publikationen nach 1945 die Glorifizierung von Bauherr und Bauwerk fortsetzte. So ranken sich weiterhin Mythen, Lügen und Legenden um die "Neue Reichskanzlei". Lüge über die Bauzeit "Neue Reichskanzlei"Eine der großen Lügen stellt die Darstellung der sehr kurzen Bauzeit dar. Adolf Hitler schreibt im Buch "Die Neue Reichskanzlei 1940, Rudolf Wolters, Archiv www.german-reich.de", dass er den Auftrag zum Bau der "Neuen Reichskanzlei" in der Vossstraße am 11. Januar 1938 dem Generalbauinspektor Professor Albert Speer den Auftrag die "Neue Reichskanzlei" zu bauen gegeben hat. Am Bau beteiligt waren die Architekten Otto Apel, Werner Dieffenbach, Hans Peter Klinke, Walter Kühnell, Carl Piepenburg, Fritz Raab, Hans Russwurm, Gerhard Winter. Am 3. Januar 1939 wurde die offizielle Schlüsselübergabe vollzogen. Der Termin zur Fertigstellung der "Neuen Reichskanzlei". sollte der 10. Januar 1939 sein. Das Ziel dieser reinen Lügenpropaganda war klar. Der Führer Adolf Hitler und sein Stararchitekt Albert Speer sollten mit dem Bauvorhaben der "Neuen Reichskanzlei" - damals das größte Gebäude Europas - und der schnellen Vollendung der "Neuen Reichskanzlei" als Deutsche Übermenschen in der Welt erscheinen. Bei der Richtfestansprache sagte Adolf Hitler in der Art: "Dies sei kein amerikanisches Tempo, dies sei deutsches Tempo". In Wirklichkeit war alles um die "Neue Reichskanzlei" nur reine Lüge und Täuschung. Schon 1934 haben sich die braunen Machthaber nach einem repräsentativen Erweiterungsbau der bestehenden Reichskanzlei zur Darstellung ihrer Nationalsozialistischen Machtavancen umgeschaut. Im März 1934 wurde über solch ein Gebäude im engsten Kreis um Adolf Hitler und mit dem damaligen Oberbürgermeister von Berlin Herr Sahm diskutiert. Im Juli schlug Adolf Hitler die um die Ecke gelegene Vossstraße als Bauplatz auszusuchen. Damit war im Juli 1934 der Kern des Bauvorhabens "Neue Reichskanzlei" in der Vossstraße beschlossene Sache. 1936 wurden großflächige Abrissarbeiten zum Bauvorhaben "Neue Reichskanzlei" durchgeführt. 1937 wurde mit dem Bau der "Neuen Reichskanzlei" begonnen. in dieser Zeit sah man einer Fertigstellung im Jahr 1940 entgegen. Ab Ende 1937 drängte Adolf Hitler auf ein schnelleres Ende der Bauzeit. Der Grund waren die Kriegspläne Hitlers. Die Staatsfinanzen drohten zu kollabieren. Hitler hat in der alten Reichskanzlei die Generalität und den Außenminister von Neurath zu einer Besprechung zusammengerufen. Hier erklärte Hitler seine neue außenpolitische Ausrichtung. Diese Ausrichtung sei auf Expansion des "Dritten Reiches" und auf die Vorbereitung zum Krieg ausgerichtet. Der Raubzug durch Europa war nun beschlossene Sache. Gründe für die Kriegstreiberei und für die Expansionspolitik waren mit Sicherheit die kollabierenden Staatsfinanzen und das Alter von Adolf Hitler. Hitler dachte von sich selbst, dass er nicht alt werden würde und er deswegen seinen Krieg schon eher anfangen wollte. Man darf nicht außer Acht lassen, dass die Generalität und die Reichswehr vor der Machtübernahme von Adolf Hitler den Plan hatte, Frankreich zu besiegen, die Großmachtstellung Deutschlands in der Welt wieder herzustellen und neue Gebiete im Osten erobern wollte. Das Ziel Mitte der 20er Jahre war es, die bestehende Reichswehr von 100.000 Mann an Berufssoldaten in 7 Divisionen innerhalb weniger Jahre auf 102 Divisionen mit drei Millionen Mann zu erweitern. Diese Konzeption genannt "Stärke und Ausrüstungs-Nachweis WH 808" entstand im Truppenamt T 2 der Reichswehr unter dem Chef der Heeresleitung General von Seekt. Der von den Siegern verbotene Große Generalstab des kaiserlichen Heeres lebte im Truppenamt heimlich weiter. Als Autoren dieses Ausrüstungsplanes von 1926 gelten Herr General von Schleicher und der Oberstleutnant Joachim von Stülpnagel. Der Zeitraum zur Erfüllung des Planes sollte acht bis 10 Jahre in Anspruch nehmen. Tatsächlich hielt sich Adolf Hitler an die Vorgaben der Reichswehr. Am 1. September 1939, als der zweite Weltkrieg durch den Überfall der Deutschen auf Polen begann, besaß die Wehrmacht die geplanten 102 Divisionen mit 2,8 Millionen Soldaten und wie 1914 in acht Armeen gegliedert. Die Bauzeit der "Neuen Reichskanzlei" vollzog sich in Etappen. Die Gartenanlage erhielt ihr endgültiges Aussehen im Mai 1939. Zum Zeitpunkt der Einweihung waren viele Teile der Innen- und Außenausstattung noch nicht fertig. Der Mosaikfußboden im runden Saal war noch nicht fertig. Es fehlte im Boden das Mosaik. Der Boden im runden Saal wurde notdürftig mit Teppich ausgelegt. Die Mosaikbestandteile der Decke des Ehrenhofportals konnten erst im Laufe 1939 fertig gestellt werden da der Winter 1938/1939 recht kalt war. Nach der Einweihung am 9. Januar 1939 wurde immer noch bis 1943 an der Fertigstellung der "Neuen Reichskanzlei" gebaut. Gerade die künstlerischen Arbeiten wie die Vollendung der baukünstlerischen Dekorationen hier Mosaike, die Deckenmalereien und Wandteppiche waren Zeitraubend und Zeitaufwendig. Somit war in einigen Teilen der "Neuen Reichskanzlei" immer noch ein Baubetrieb vorhanden. Da Adolf Hitler wünschte, dass der Empfangssaal in der "Neuen Reichskanzlei" vergrößert werden müsste befand sich bis 1943 ein regulärer Baustab in der "Neuen Reichskanzlei". Der Entwurf stammte von Albert Speer und die Bauleitung hatte der Architekt Piebenburg. Abschließend gesagt dauerte die Bauzeit der "Neuen Reichskanzlei" ca. sieben Jahre. Richtig dauerhaft und in ihrer vollendeten Pracht genießen konnten die braunen Machthaber die "Neue Reichskanzlei" nie richtig. Im Februar 1940 hatte Herrmann Göring als Beauftragter des Vierjahresplanes zur Aufrüstung bzw. Kriegsproduktion einen Erlass herausgegeben. Alle besonderen Metalle, Metallteile und Plastiken aus Buntmetall wie Kupfer, Zinn, Nickel, Blei und deren Legierungen wie Bronze in Verwaltungs- und Unterrichtsgebäuden, in Bibliotheken, staatlichen Krankenhäusern, Erholungsheime der öffentlichen Hand müssen ausgesondert werden. Diese Metalle sollen dann unentgeltlich an das Reichswirtschaftsministerium abgeliefert werden. Bauleiter Piebenburg bestand darauf, dass die in Hülle und Fülle in der "Neuen Reichskanzlei" verwendeten Bronzetore, Bronzetreppengeländer, Bronzebeleuchtungskörper und Bronze-Heizkörperverkleidungen durch Holzkonstruktionen ersetzt werden sollten. Sie wurden auch tatsächlich ersetzt und der "Neuen Reichskanzlei" wurde der erste prunkvolle Glanz genommen. Damit nicht genug. Nach den ersten Bombenangriffen durch die Briten wurden um den September 1940 einige der wertvollen Kunstgegenstände (Bilder, Teppiche, Vasen) in den Luftschutzkeller verbracht. In einem Geheimbefehl wurden am 9. September auf dem Dach der "Neuen Reichskanzlei" Flakkanonen installiert. Sie wurden von einer speziellen SS Abteilung der Leibstandarte Adolf Hitler bedient. Zu den maroden Staatsfinanzen ist als Begründung anzugeben, dass Hjalmar Schacht im November 1937 aufgrund der fortschreitenden Geldentwertung erfolglos auf einer Konsolidierung der Finanzen besteht. Er tritt von seinen Ämtern als Wirtschaftsminister und Generalbevollmächtigter zurück. Er bleibt aber bis 1943 (einflußloser) Minister ohne Geschäftsbereich. Am 20. Januar 1939 erhält er seine von Hitler unterzeichnete Entlassungsurkunde vom Amt des Reichsbankpräsidenten. Zuvor hatte HjalmarSchacht in einer Denkschrift gegen die nationalsozialistische Rüstungs- und Finanzpolitik protestiert. Der Raubzug durch Europa ging schon durch die Vereinnahmung von Östereich von statten. Hinter der einrückenden Wehrmacht kamen gleich Beamte der Reichsbank welche die östereicherischen Devisen- und Goldbestände in die Reichsbank Berlin, also in das deustche Reich transportierte. Lüge über die Sparsamkeit bei der "Neue Reichskanzlei"Somit sind wir bei der letzten Lüge, des "Führers" angebliche Sparsamkeit. Adolf Hitler, der gab sich in der Öffentlichkeit als sehr sparsam. Er propagierte ein Bild des stets bescheidenen, armen und volksnahen Reichskanzler und Führer der Deutschen Nation. Auch sein Umfeld, somit Rudolf Hess, Manfred Bormann, Albert Speer wollten als bescheidene und arme Volksgenossen betrachtet werden. In Wirklichkeit waren fast alle sehr wohlhabend und zum Ende 1945 bis auf wenige Ausnahmen mehrfache Millionäre der oberen Klasse. Adolf Hitler soll sogar nach heutiger Währungsumrechnung Milliardär gewesen sein. Adolf Hitler nahm bei dem Umbau des Palais 1934 und dem Dienstgebäude der Reichskanzlei auf Geldausgaben keine Rücksicht. Nichts war teuer genung. Auch bei dem Bauvorhaben der "Neuen Reichskanzlei" nahm Adolf Hitler keine Rücksicht auf Wirtschaftlichkeit. Der erte Baukostenvorschlag vom Stararchitekten Albert Speer belief sich auf ca. 28 Millionen RM oder 350 Millionen EUR. Diese Summe war als Gesamtkosten für die "Neue Reichskanzlei" vorgesehen. Am Ende kostete die "Neu Reichskanzlei" zur Fertigstellung 1943 inklusive Grunderwerb über 90 Millionen RM oder 1,125 Milliarden EUR. Diese 90 Millionen oder 1,125 Milliarden EUR mussten die Nazis über die Reichsbank finanzieren. Ein Arbeiter verdiente im Monat um die 360 Reichsmark aso ungefähr 4.320,- EUR. Ein VW sollte ihm 999,- RM kosten. Den VW bekam er trotz Ansparung nicht zu Gesicht. Anstelle des VW wurde der VW Kübelwagen für die Wehrmacht und Dienststellen gebaut. Dieser kostete die Dienststellen rund 1.450,-RM. Auch sein Star Architekt Speer wurde niemals müde nach dem verlorenen Krieg seine Sparsamkeit auszudrücken. in Wirklichkeit bezog Albert Speer Einkünfte bis 1945 in Höhe von über 10 Millionen Reichsmark. Das sind in etwa 125 Millionen EUR. Alleine für die "Neue Reichskanzlei" soll Albert Speer ein Honorar in Höhe von 3,27 Millionen Reichsmark erhalten haben. Das wären heute 41 Millionen EUR. Wenn die damaligen Untersuchungsrichter über Albert Speer gewusst hätten, was sie heute wissen würden, Speer wäre wahrscheinlich hingerichtet worden. So urteilte Guido Knopp im Herbst 2004 kurz vor dem Start seiner ZDF-Serie über Hitlers Manager. Ich empfehle hierzu die Fernsehproduktion "Speer und Er".
Hier tritt noch eine Lüge von Adolf Hitler zu Tage, die er bei der Einweihung der "Neuen Reichskanzlei" 1939 verkündete. Der weitere Grund zum Bauvorhaben "Neuen Reichskanzlei" liege darin, dass das Reichskanzlerpalais in einem baufälligen Zustand ist. Bei regen würde Wasser durchdringen welches mit Bottiche aufgefangen werde müsse. Es röche aufgrund dessen feucht, muffig und faulig. Der Boden des Kongresssaales sei morsch und durchgefault. Albert Speer gibt diese Aussagen von Adolf Hitler in seinen Erinnerungen wieder. Er gibt aber in späteren Interviews zu, dass er etwas übertrieben hätte. In Wirklichkeit hatte Hindenburg all diese Räume ohne Beanstandung vor Adolf Hitler mehrere Monate genutzt. Die Wohn- und Repräsentationsräume des Palais waren 1926 aufwendig renoviert worden. Und die braunen Machthaber haben aufwendige Umbauarbeiten in dem gräflich-königlich-kaiserlich-republikanischen Gebäude durchgeführt. Die Decke im Kongresssaal war nicht morsch. Die Decke musste erneuert werden, da beim Umbau zur Repräsentation der Machtgigantomanie Adolf Hitlers in Form zweier großen Empfangshallen zur Zugangssituation seiner Dienstwohnung, tragende Wände und Säulen weichen mussten. Aus dem Kongress-Saal wurde der Kabinettsitzungssaal. In diesem Saal kamen 30 neue Stühle nach dem Architekten Troost für 10.000,- RM oder 125.000, - EUR. Diese Stühle sind später im Kabinettsaal der "Neuen Reichskanzlei" wieder zu finden. Die Umfangreichen Umbauarbeiten des Palais dauerten bis Mai 1934.
Das Dienstgebäude der "Neuen Reichskanzlei" ist ein Bau aus der Weimarer Republick, Grundsteinlegung 18. Mai 1928, fertig bezogen im Dezember 1930. Dieser Bau stammte von dem Berliner Architekten Dr. Ing. Eduard Jobst Siedler und seinem Mitarbeiter Dipl. Ingenieur Robert Kisch. Dieser bau wirft stilistisch die Schatten auf die neuen Entwürfe von albert Speer zur "Neuen Reichskanzlei", eine glatte mit Kalksteinplatten verkleidte Fassade, abgeschlossen durch ein stark hervorragendes Gesims. Dies ist wieder ein Beweis dafür, dass die NS-Machthaber zu wenig Phantasie bessessen hatten. Sie kopierten und stahlen Ideen wo es nur ging und priesen diese als eigene Ideen an. So sah es dann 1938 in der Wilhelmstraße aus, als der Balkon für Adolf Hitler schon gebaut war. Es gab Reibereien mit dem Architekten, aber es gelang dann doch den Balkon für 28.360 RM anzubringen. Der Balkon war zur Straße hin mit Panzerplatten gegen Bombenanschläge bewehrt. Im März 1945 wurde aufgrund der Panzerpaltten hier ein MG - Nest instaliert. Erst die Nazis erkannten die kostengünstige Nutzungsmöglichkeit der Briefmarke und dem dazu gehörenden Fachbereich der Philatelie als Propagandaträger und Geldeinnahmequelle. Sie nutzetn die Briefmarke mit den dazugehörenden Sonderstempel, um das deutsche Volk und das Ausland über
ihre Taten zu informieren. Zu allen möglichen Anlässen wurden
Sonderbriefmarken oder Gedenkbriefmarken verausgabt. Um die Masse für die Brifmarke zu begeistern wurde das Briefmarkensammeln erstmalig auch dem kleinen Mann ermöglicht. Durch die reine Nazi Kraft durch Freude Organisation wurde der kleine Mann in Sammlegruppen für das Briefmarkensammeln organisiert. Briefmarken sammeln sollte ein Hobby und Ausgleich für die schwere Arbeit werden. Zu dieser Hardware, also der Briefmarke,
wurden Sonderstempel eingesetzt oder Maschinenstempel mit erklärendem,
meist propagandistisch ausgerichtetem Anhang. Zur Olympiade 1936 gab es
Sonderstempel von so genannten fahrenden Sonderpostämtern auf die
Briefmarken. Dem Bau der Neuen Reichskanzlei, welche für die damaligen
Verhältnisse ein horrendes Geld kostet und auch als
Einschüchterungsarchitektur bezeichnet werden kann, wurde auch eine
Briefmarke gewidmet. Der Innenhof der Neuen Reichskanzlei, der so
genannte Ehrenhof, ziert eine 24 RPfg Briefmarke mit einem sehr hohen Zuschlag von 76 RPfg. Diese Briefmarke wurde am 28. März 1940
zur nationalen Briefausstellung in Berlin ausgegeben. Die
Briefmarke hat die Michel Nr. 743 und hat laut Michel Katalog 2005,
postfrisch einen Wert von 35,00 EUR und gestempelt einen Wert von 20,00
EUR. Die beiden
Figuren zur Linke und zur Rechten des Eingansportal stammen von Arno
Breker. Die linke Plastik wurde als "Die Partei benannt" und die rechte
Plastik stand für "Die Wehrmacht". German-Reich stellt hier einige
Bilder und Informationen über die Neue Reichskanzlei vor.Das
Machtzentrum Deutschlands lag zwischen 1871 und 1945 im Gebiet rund um
die Berliner Wilhelmstraße. Dies galt während der Kaiserzeit bis 1918,
während der Weimarer Republik (1918-1933), aber auch - und in ganz
besonderem Maße - während der Nazi-Zeit (1933 -1945). Dass der Straße
ein solches Schicksal beschert sein würde, konnte zum Zeitpunkt ihrer
Entstehung im frühen 18. Jahrhundert niemand erahnen. Die Neue
Reichskanzlei befand sich in Berlin Mitte (Friedrichstadt), Voss Strasse
4–6. Der junge Architekt Albert Speer erhielt den Auftrag für den Bau
der Neuen Reichskanzlei. Die Behauptungen, dass die Bauzeit zwischen
8,9, oder 12 Monate betrug ist als äußerst kritisch zu betrachten. Man
kann heute davon ausgehen, dass viele Historiker der Nazi Propaganda
über deren Leistungs-Fähigkeit des Nazi-Regimes auf dem Leim gegangen
sind. Bei den Recherchen über die Neue Reichskanzlei sind interessante
Tatsachen zu Tage gekommen. In seinem Buch "Die Neue Reichskanzlei",
behauptet Professor Albert Speer, dass das Gebäude ab dem Jahre 1950 für
andere Zwecke vorgesehen war. Für welche Zwecke wird German-Reich noch
herausfinden wollen. 1937 waren die Staatskassen schon leer und Hitler
dachte zu diesem Zeitpunkt schon offen an einem Raubzug durch Europa um
die Kassen zu füllen. Somit hätte aus der Sicht der Vernunft die Neue
Reichskanzlei nie gebaut werden dürfen. Die erheblichen Baukosten werden
auf dieser Seite weiter unten aufgeführt.
Nach der Auswertung neuerer Forschungs- und
Bildquellen zeigt sich, dass es bereits im Juli 1937 Pläne für die Neue
Reichskanzlei gab. Der Beginn der Planungen lässt sich somit bis 1934
zurückverfolgen. Zuerst musste das Deutsche Reich alle Häuser in der
Vossstraße erwerben. Die nördliche Vossstraße ergab eine Gebäudefront
von 421 m Länge. Ab 1935 wurden die 18 Gebäude der Straße Stück für
Stück aufgekauft. Dies geschah von 1935 bis 1937. Ab dem März 1936
wurden die ersten Altbauten abgerissen. Das beinhaltete auch die
Bayerische Gesandtschaft, das Justizministerium und die Württembergische
Gesandtschaft. Erst mit der offiziellen Vergabe des Bauauftrages an
Albert Speer wurde die Vossstraße 11-19 (unter anderem die Gauverwaltung
Groß-Berlin der NSDAP und die Sächsische Gesandtschaft) abgerissen.
Konkrete Baupläne zur Neuen Reichskanzlei gab es schon ab 1935/36. Der
in den ursprünglichen Plänen nicht vorgesehene Führerbunker ist erst bis
1943 fertig gestellt worden. Das Gebäude erfüllte nicht nur
repräsentative Zwecke, es war zugleich der Regierungssitz des Dritten
Reiches, der in seinen 420 Räumen u. a. die Leitung der Reichskanzlei
unter Dr. Hans-Heinrich Lammers und die Präsidialkanzlei unter Dr. Otto
Meißner beherbergte. Es gibt Postkarten rund um die
Neue Reichskanzlei, in der die Reichskanzlei sich an unansehnliche
Häuser der Voss Straße quasi anschmiegt. Der Bau der Neuen Reichskanzlei
benötigte ca. 7.000 Bauarbeiter. Alleine dies eruierte einen enormen
logistischen Aufwand. Bei der Aufrüstung und den anderen großen
Bauprojekten im Nazi-Reich, kam es damals schon für den Bau der Neuen
Reichskanzlei zum Baukräftemangel. Der Zeitpunkt, in der das Bauprojekt
zur Erstellung der Neuen Reichskanzlei fiel, wird wohl um 1936 zu
datieren sein. Albert Speer übergab nach offiziellen Quellen am 3.
Januar 1939 die Schlüssel an Adolf Hitler. Demnach baute man an der
Neuen Reichskanzlei drei Jahre. Bei den Recherchen um die Reichskanzlei viel dem Verfasser dieses Textes
auf, dass die so genannte "Neue Reichskanzlei" von außen eher schlicht
und nüchtern aussah. Anders sah es im Inneren der Neuen Reichskanzlei
aus. Sollte Pomp und Reichtum nach außen hin verschleiert werden? Zu den Baumaßnahmen gehörte auch die
Umgestaltung der im Block-Innenbereich liegenden historischen
Ministergärten. Sowohl die Reichskanzleineubauten, als auch die
angrenzenden Ministerien erhielten bereits in den dreißiger Jahren von
vorne herein umfangreiche Bunkeranlagen. Bedenkt der Leser, dass Adolf
Hitler 1937 vor der "Staatspleite" stand und seinen Ministern als Ausweg
den Raubzug durch Europa vorschlug, drängt sich dem Verfasser die
Annahme auf, dass die "Neue Reichskanzlei" großspurig, übermütig und
somit Anmaßend war. Es könnte fast so aussehen, dass die "Neue
Reichskanzlei" in all ihrem Überhang an Prunk und Pomp, ein "Menetekel"
ihrer Zeit war. Der Auftraggeber der "Neuen
Reichskanzlei" also Adolf Hitler muss ein verdammt schlechtes Gewissen gehabt haben. Ende 1944 orderte die "Neue reichskanzlei" 950 "Selbstvernichter, die sogennten Giftampullen. Vor Ende des Krieges verteilte die Adolf Hitler sehr großzügig unter seinen Gefolgsleuten. Er ließ sich das Versprechen abnehmen, dass diese im Falle einer Gefangenschaft sich selbst durch die "Selbstvernichter" das Leben sollen nehmen. Und
er muss geahnt haben, was seine Zielrichtung der Krieg am Ende auf ihn zurückwerfen kann. Denn unter dem Saalbau
der Alten Reichskanzlei entstand ein zusätzlicher Regierungsbunker, der
Anfang 1943 im Garten um einen schweren Anbau erweitert wurde. Dieser so
genannte Führerbunker wurde 12 m tief in die Erde gegraben, seine
Abschlussdecke umfasste 3,5 m. Hauptauftragnehmer war die Firma Hochtief
AG, die Gesamtkosten betrugen über 1,3 Mio RM. Im näheren Umkreis
entstanden während des Krieges weitere Bunker für das Regierungsviertel. Unter dem militärischen Decknamen "Zitadelle" wurde
das Areal um die "Neue Reichskanzlei" in den letzten Kriegswochen gegen
die heranrückende Übermacht der Roten Armee verteidigt. Verteidigt wurde
auch noch, als Hitler, Goebbels, Krebs u. a. Spitzen der deutschen
Regierungs- und Armeeführung in den unterirdischen Anlagen der "Neuen
Reichskanzlei" Selbstmord verübt hatten. Gerade mal knappe 6 Jahre hat
sich die Nazi Oberschicht hinter den Mauern der "Neuen Reichskanzlei"
bestens versorgt und vergnügt. Sie litt in keiner Weise je einen Mangel.
Fragen-These: Vom einfachem SS Mann oder Landser wurde der Heldentod mit
einem Siegesschrei auf den Lippen abverlangt. Vom einfachen Berliner
Volk wurde Hungern abverlangt. Wieso vergrub sich die Nazi Oberriga so
enorm? Laut neuesten Erkenntnissen hatte zum Beispiel ein Herr Heinrich
Himmler eine furchtbare Angst vor dem Tode. Millionen und aber Millionen
Tonnen Stahl und Beton wurden dem einfachen Volk und der zu
verteidigenden Front entzogen, damit sich jeder der bekannten Nazigrößen
sich selbst einen Bunker bauen konnten. Hitler veranlasste sogar, dass
jeder Minister bei sich zu Hause einen eigenen Betonbunker bekam. Das
war jedoch nicht genug an Ungerechtigkeiten gegenüber dem einfachen
Menschen. Man bedenke, dass ein Facharbeiter 1939 um die 60 bis 70 RM im
Monat verdiente. Vor 1933 bekam er, wenn er arbeitslos war, 15 RM ALU.
Mit diesen 15 RM besaß er im Ausland mehr an Kaufkraft als 1939.
Nazigrößen wie Dr. Goebbels polierten Ihre Gehälter auf, indem Sie im
NSDAP eigenem Verlag einseitige Berichte lancierten und dafür ein
Honorar in Höhe von über 1.000,- RM erhielten. Dr. Goebbels bereicherte
sich so im Jahr mit weit über 100.000,-RM an zusätzlichem Gehalt zu
seinen Bezügen als Minister. Die NSDAP angetreten als Deutsche
Arbeiterpartei, ließ sehr schnell die Belange der Arbeiter im Stich. Ein
nie da gewesenes "Schwelgen im Luxus Weniger" war die Folge. Sehen Sie
selbst. (Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)
Bilden Sie sich selbst eine
Meinung beim Betrachten der Bilder zur neuen Reichskanzlei. Die
Reichskanzlei wurde unter anderem nur von der SS Einheit Leibstandarte
Adolf Hitler bewacht. Der Verfasser dieser Web-Seite interviewte Anfang
der 80er Jahre einen jener Mitglieder der SS Einheit der Leibstandarte
Adolf Hitler, welcher unter anderem in der Reichskanzlei "Wache"
hielten. Nach seinen Erzählungen hatten die Wachen die strenge Auflage,
nicht einmal Ihre Mimik, freien Lauf zu lassen. Jede Bewegung während
der "Wache" war strengstens untersagt. Die Männer der Wachabteilung der
SS Leibstandarte Adolf-Hitler waren damals bei den deutschen Frauen heiß
begehrt. Es wurde vieles unternommen, um die Soldaten bei der Ausübung
Ihres Wachdienstes, zu einer Bewegung zu provozieren. Von Blumenangebote
welche die Nase reizen sollte bis zur Vergabe von Süßigkeiten, welche
den Gaumen reizen sollten oder dem erzählen von Witzen, die Palette die
Mimik der "Wache" haltenden Soldaten zu reizen war breit. Nicht eine
Mimik durften die Wachsoldaten verziehen. Und sie durften sich nicht
bewegen.
Die Männer der Wachabteilung der SS Leibstandarte Adolf-Hitler waren
unter der Naziherrschaft als "Ehrenmänner" eingestuft. Nach dem Kriege
wurden viele als Kriegsverbrecher angeklagt. Während des Nazireich, als
sich die Niederlage noch nicht abzeichnete, standen diese Mitglieder im
Ansehen bei der Bevölkerung gleich mit dem heutigen Ansehen von Pop
Stars. Vor dem Arbeitszimmer des damals benannten "Führer Adolf Hitler"
standen jeweils rechts und links der Tür je ein Mann der SS
Leibstandarte Adolf-Hitler. Auch hier war eine Veränderung der Mimik
strengstens untersagt. Adolf Hitler ließ es sich nicht nehmen, beim
Eintreten in sein Arbeitszimmer, den "Wache" schiebenden Männern einen
Lutschbonbon in den Mund zu schieben und ihnen die Wange zu tätscheln.
Diese Art sollte den anstrengenden Wachdienst etwas erleichtern. In
vielen Berichten von Untergebenen in der unmittelbaren Umgebung Adolf
Hitlers wird von menschlichen und fürsorglichen Gesten des "Hausherren"
berichtet. Um so unverständlicher ist
daher die fast diabolische Freude Adolf Hitlers an der
Massen-Vernichtung von Menschen und Städten wie zum Beispiel Warschau.
Adolf Hitler war oberster Gerichts-Herr der SS Leibstandarte
Adolf-Hitler. Diese Information wird eines Tages auf der Web-Seite
www.german-reich.de von Bedeutung sein. Die SS Leibstandarte
Adolf-Hitler von der der Verfasser berichtet, hat mit KZ-Gräueltaten
anderer SS Einheiten nichts zu tun.
In den Luftangriffen auf Berlin ist die Neue Reichskanzlei bis zum
Kriegsende nur leicht beschädigt worden. Als eines der zentralen Symbole
der Macht Hitlers ist sie 1949-53 auf Befehl der Sowjetischen Verwaltung
Berlins gesprengt worden. Einige Teile der Marmorverkleidungen sind
wieder verwendet worden beim Bau des Sowjetischen Ehrenmals Treptower
Park sowie in der benachbarten U-Bahn-Station Mohrenstraße. Nazi Symbole, Juristischer Hinweis
Wenn sich auf
unsere Web-Seite Symbole wie dem Hakenkreuz finden sollten,
geschieht dies aus dem historischem Material heraus. Wir selber
erstellen keine Symbole des Naziregimes. Wir weisen darauf hin, dass die nationalsozialistische Partei
NSDAP und hieraus folgend die spätere Regierung Deutschlands von 1933 – 1945 im Hoheitszeichen, im
gesamten administrativen Bereich, im Postwesen sowie Zahlverkehr das
Hakenkreuz benutzt
hat. Für uns ist das Hakenkreuz nur in einem historischen Kontext zu
betrachten. Wir werden über die deutsche Zeit von ca. 1800 - bis heute
berichten. Dem philatelistischem Zeitraum von 1872 - 1945 geben wir die
ausführlichere Aufmerksamkeit. Die Nutzung des Hakenkreuz als Grafik ist in Deutschland stark eingeschränkt.
Das erschwert unsere Vorgehensweise. So werden wir die Zeitzeugnisse für
die Aufklärung über das Dritte Reich so weit wir es können
entnazifizieren oder dann eben gar kein Bildmaterial verwenden.
Briefmarken, Geld und philatelistische Erzeugnisse sind von der Regelung
des Nichtzeigens ausgenommen. Die Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen, wie des Hakenkreuzes kann je nach Kontext in Deutschland strafbar sein (§86a StGB). Dies gilt nicht, wenn das Propagandamittel oder die Handlung der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient.
German-Reich klärt Briefmarkensammler auf und reflektiert Zeitgeschehen
der deutschen Geschichte auch außerhalb des Nazi-Reiches.
Somit kann German-Reich und seine Arbeitsgemeinschaft nicht angezeigt werden.
Law reference for the swatiska/ohter symbols of the nazireich
Our web page can show symbols like the swatiska. We d´ont building ore
painting those symbols. Those symbols reflects
procedures of the past time. The
National Socialist party and later the German government from 1933 -
1945 has used those symbols like the swatiska in the national emblem, in the entire management, in the postal
service as well in the payment traffic . The using of such
symbols is strongly reduced in Germany. In this case we remouved the
swatiska from historical material. That will mean, that we entnazifiere
the historical picture. German-Reich does not use these symbols. When
these symbols where shown on ouer wesite, it is only done
for the clearing-up over historical things and collecting stamps. The
using of symbols like the swatiska can be punishable in Germany (§86a
StGB). This does not apply, if the showing of those symbols reflects
procedures of the past time, for collecting tanks, for schools to
contemporary investigations, to historians and researchers. German-Reich cannot be indicated, since
German-Reich reflects procedures of the past time.
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